RDS-USC


Überblick
Diese Baugruppe RDS-USC wurde als eigenständiges Analogmodul für die rauhe Industrieumgebung entwickelt. Die von den Eingängen eingelesenen Meßwerte können intern verarbeitet - normiert - geloggt und umgerechnet, auf der Anzeige angezeigt oder über die serielle Schnittstelle an SPSen oder andere Steuerungen weitergemeldet werden. Die 2. serielle Schnittstelle wird für die Parametrierung mittels PC oder Bedienterminal verwendet. Die Relaisausgänge können die Alarmierungs- oder Abschaltfunktion übernehmen.



Kurzbeschreibung
Der Name "Universeller Sensorcontroller" soll die Funktionalität dieses Moduls verdeutlichen. Diese Baugruppe wurde sowohl mit einem leistungsfähigen Prozessor als auch mit dem notwendigen Programm- und Datenspeicher ausgerüstet. Ein E2PROM und eine Lithium-Batterie sorgen für den nichtflüchtigen Datenbereich. Die RDS-USC wird mit einem Standardprogramm geliefert. Jedoch ist durch ein spezifisches Anwenderprogramm dem Einsatz und der Applikation keine Grenze gesetzt. Ein Multitasking-Betriebssystem erlaubt die Abarbeitung mehrerer unabhängiger Programmteile. Somit ist z.B. die gleichzeitige Meßwertbildung, gleitende Mittelwertbildung und die Abholung dieser Werte von einer SPS möglich. Weiters kann die Temperatur der Baugruppe gemessen und damit ein eventueller Temperaturdrift der Elektronik korrigiert werden. An die Eingänge können nicht nur die verschiedensten Sensoren angeschlossen werden, auch die Konfiguration der Bereiche erfolgt für jeden Eingang gesondert. Die Anschlußklemmen der Analogeingänge und Relaisausgänge sind als Steck-COMBICON mit Schraubklemmen ausgeführt. Die serielle Schnittstelle COM1 kann entweder als RS232-, RS422- oder RS485-Verbindung konfiguriert werden (Protokollanpassung optional). Ein direkter Anschluß an die Steuerungen der Firma Bernecker & Rainer wurde realisiert, da das B & R-MININET-Slave-Protokoll implementiert ist. Auch die Kopplung mit der FREI- RDS-Störmelde- und Fernwirkfamilie RDS-1xxx und RDS-STAR erfolgt direkt mittels B & R-MININET-Slave-Protokoll. Daher ist auch die Datenfernübertragung über das öffentliche Telefonnetz sehr leicht realisierbar. Die Schnittstelle COM2 wird für die Parametrierung mittels PC oder Bedienterminal verwendet. Eine weitere Form der Bedienung des USC erfolgt mittels optionaler Anzeige und den 4 Tasten. Alle Funktionen, Konfigurationen und SETUP-Daten können somit direkt ohne weitere Hilfsmittel vor Ort durchgeführt werden. Sie können diese Werte und Daten auch über Telefon setzen oder auslesen, wenn der USC mit einem Zusatzgerät, wie oben beschrieben, an die Telefonleitung gekoppelt ist. Die eingebauten Relaisausgänge können für die Signalisierung von Alarm- oder Grenzwertüberschreitungen verwendet werden. Der WATCHDOG sichert die Funktionsfähigkeit, die Echtzeituhr erlaubt datum- und uhrzeitabhängige Aktionen. Das Flachgehäuse wurde aus Metall ausgeführt und das Chassis mit zwei Erdungsstiften versehen. Die Montage kann direkt auf Rückwände oder mit Zusatzclips auf genormte Hutschienen erfolgen.

Mögliche Einsatzgebiete:

Vorteile:

Druck- und Temperaturmessungen Analoges Mischmodul
Tanküberfüllsicherung eingebaute Anzeige und Tastatur
Füllstandserfassung Umrechnung in physikalische Einheiten
Analogerweiterungsmodul für Klein- und Kompaktsteuerungen autarke Grenzwertüberwachung inkl. automatischer Ab- oder Einschaltung
Datenlogger Busfähig
u.v.a.m.

Systemübersicht

Technische Daten

Analogeingänge
8 Differenzeingänge
Bereiche
0-10V, 0(4)-20mA, PT100(2-,3- od. 4-Draht), KTY
Auflösung
bis 20 bit
Anzeige
1mV
Relaisausgänge
4 (je 2 Arbeitskontakte mit gemeinsamer Wurzel)
Statusanzeige
3 LEDs
Watchdog
Software und Hardware
Uhrzeit/Datum
Echtzeituhr
Schnittstellen
COM1-RS232, RS422 oder
RS485 (galvanisch getrennt)
COM2-RS232
Display
2 * 16 Stellen (optional)
Tastatur
4 Tasten (optional)
Versorgungsspannung
24VDC +/-25%
Leistungsaufnahme
7 W
Gehäuse
Metall-Flachgehäuse für Rückwand- oder
Hutschienenmontage
Maße
125 x 250 x 45 mm